Warum kommen die denn zu uns?

Heute war das Drehteam der Hochschule Harz in der Kita „Arche Noah“ in Gardelegen. Es ging um ein erstes Sprechen mit den Mitarbeiterinnen, um die Räume und die Ausleuchtung. Der Drehplan wurde weiterentwickelt und dabei wurde immer klarer, wie die Kinder gut und sinnvoll ins Bild kommen.Bis zum Drehtermin bleibt noch einiges zu tun, aber vieles ging heute auf den richtigen Weg. Auf die Frage eines Dreijährigen „Warum kommen die denn zu uns?“ antwortet Prof. Kreyßig: „Weil ihr hier so eine tolle Kita seid!“

 

Zurück aus Gardelegen bleibt noch eine Frage aus dem PTI an die Studierenden:
Was erwarten Sie eigentlich von diesem Projekt?

Lucas Weyh:
Ich erwarte mir von von dem Projekt, dass am Ende ein vernünftiges, sinnvolles Produkt entsteht, wo man sich denkt, dass es eine Notwendigkeit gibt, dieses Produkt zu entwerfen.
Ich persönlich hab jetzt schon öfter in der Schule erlebt, dass IT oder Software nur des IT-willens benutzt werden, also in den Unterricht eingebracht werden. Und manchmal war es absolut nicht notwendig, dass man jetzt ein Programm für eine bestimmte Lernsituation benutzt, sondern es sollte eigentlich immer nur als Referenz für den Lehrer dienen, dass er eine besonders hohe Medienkompetenz hat. Obwohl es gar nicht notwendig war. Und ich würde mir wünschen, dass wir ein Produkt entwickeln, wo man wirklich sagt: „Ok, es war auch den Aufwand wert, ein Programm zu schreiben, um diese Inhalte rüber zu bringen.“ Damit man damit besser lernen kann als mit Papier und Buch.

 

Maik Otto:
Ich erhoffe mir, dass da ein Produkt entsteht, das auch sinnvoll genutzt wird und dass es für Veränderungen sorgen kann, in Kita und Schule, dass da jeweils besser gelernt werden kann, in den Schulen und Kindergärten.

 

Jennifer Kolz:
Ich wünsche mir eine nette Zusammenarbeit und dass wir unser Produkt in Beziehung zum ersten Lernmodul „An Unterrichtssituationen lernen“ bringen können. Dass wir es verbessern und am Ende was ganz Schönes haben.

 

Philipp Müller:
Zum ersten soll es ein Produkt werden, das die Pädagogen in der Ausbildung unterstützt, Schwächen aufdeckt und hilft, die Lernsituationen in den Kindergärten und Grundschulen zu verbessern. Zum zweiten, auch wenn es egoistisch klingt, erhoffe ich mir, Erfahrungen in großen Projekten zu sammeln. Dass wir lernen, wie wir direkt mit Kunden umgehen und in der Produktionsweise, dass wir da die Abläufe noch mal genauer kennen lernen. Wir hatten jetzt Filmtechnik und Projektmanagement, aber so im Detail haben wir noch nicht gearbeitet, wo wir alles komplett selber durcharbeiten, planen, organisieren, auf die Beine stellen. Da erhoffe ich mir, dass wir alle ein bisschen schlauer aus der Sache rausgehen, wie wir uns an solche Projekte wagen können.

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